Ayers Rock und Kata Tjuta

Heute haben wir zum ersten Mal draußen in der Sonne gefrühstückt. Wir haben uns heute einen Daihatsu Mira (Cuore) gemietet und sind zu Kata Tjuta und Uluru gefahren.

53 km zu Kata Tjuta mit Aussicht auf beide – beeindruckend! Am Parkeingang durften wir AUD 15 pro Person löhnen; das gilt für 5 Tage. Leider waren wir ja nur heute da!

Kata Tjuta ist auch sehr schön – mehrere rote Felsen, Löcher im Fels (teilweise bewachsen), Schluchten. Die Vegetation war zum Teil erstaunlich grün, es gab sogar blühende Pflanzen, muss also vor kurzem geregnet haben (?). Tolle Farb- und Schattenspiele durch wechselnde Bewölkung. Trotz Verbotsschildern immer wieder Leute, die die Wege verlassen und Müll in die Gegend schmeißen. Haben einen Dingo gesehen.

Sind einmal um Uluru rumgefahren (9 km) – superschön. Auch hier tolle Lichtspiele. Wir haben ihn nicht bestiegen, da die Aboriginals darum bitten es nicht zu tun. Für sie ist er eine heilige Stätte, an der immer noch wichtige Zeremonien abgehalten werden. „The climb“ sieht schwindelerregend aus (und jedes Jahr gibt es Leute die abstürzen – auch mal welche tödlich, oder am Hitz- oder Herzschlag sterben. Bitte befolgt die Anweisungen in der Broschüre). Im Cultural Center kann man einiges Interessantes über Kultur und Sichtweise der Aboriginals erfahren. Faszinierend, wie sie in einem vermeintlich lebensfeindlichen Land Nahrung und Wasser finden. Habe einen Hat Pin gekauft „I didn’t climb Uluru“ und Torsten einen entsprechenden Aufnäher. Und wir sind stolz darauf! Respekt und Achtung vor anderen Menschen sind wichtiger als eine tolle Aussicht.

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Autor: Harrald

Ich bin ein 43 Jahre alter Weltenbummler der im Grunde Zeit seines Lebens nichts anderes gemacht hat als verschiedene Länger zu besuchen und zu erleben. Sei es als Backpacker durch Mexiko oder als normaler Sandalentourist in einem Hotel. So wie es mir möglich ist verbringe ich etwa 6-8 Monate im Jahr in anderen Ländern und lerne neue Menschen kennen. Neben Deutsch und Englisch spreche und versteche ich auch mittlerweile sehr gut Spanisch und Französisch, was ich mir zu 90% während meinen Reisen angeeignet habe. Mittlerweile muss ich allerdings gestehen habe ich auf einer kleinen Insel auf den Philippinen einen festen Reiseort gefunden welchen ich seit knapp 9 Jahren einmal pro Jahr besuche und dann gerne auch 3-4 Monate bleibe.