Pine Creek

Haben heute morgen zuerst unseren zum ersten Mal leeren Wassertank nachgefüllt.

Die Fahrt war völlig easy durch relativ dichte Vegetation. Teilweise konnte man schwarze Flächen (vermutlich kontrolliertes Abbrennen) sehen. Die Termitenhügel werden immer größer. Wir haben über 3 (in Worten: drei) Meter hohe gesehen. Bei der Durchfahrt durch Pine Creek, eine alte Goldgräberstadt, haben wir einen kurzen Blick auf eine alte Goldmine geworfen, d.h. auf den jetzt darüberliegenden Stausee. Dann haben wir den alten Bahnhof besichtigt, in dem auch die Post- und Telegraphenstation untergebracht war, und uns dort eine alte Lokomotive, einen alten Personenwagen und das alte Post Office (interessant: der Uralt-Kühlschrank) angesehen. Der ältere Mann dort war ein echtes Original, ein Rentner der den Job ehrenamtlich macht. Torsten hat einen alten Schwellennagel für AUD 5 erstanden, welcher zu Pfeife & Flaschenöffner umfunktioniert wurde. Angeblich warnte man damit vor dem Erscheinen von Vorgesetzten oder pfiff schönen Mädels hinterher – oder sollte das etwa bloß ein Märchen sein??? J

Kakadu ist übrigens World Heritage Area. Wir waren schon kurz nach 12 Uhr hier.

Auf dem Campingplatz im Kakadu haben wir eine Mini Eidechse gesehen (unsere erste) und noch ein paar Rabenkakadus. Den Rest des Tages haben wir im Schatten unseres Campers relaxed. Bei der Hitze hat selbst das Bewegen des kleinen Fingers die Schweißporen zu Miniatur-Springbrunnen gemacht.

Anmerkung: Haben in der Zeitung gelesen, dass es vorgestern bei 4°C an Uluru geschneit hat. Nicht einmal die Aboriginals haben ein solches Ereignis überliefert (und das bei immerhin geschätzten 40.000 Jahren Geschichte). Die Einheimischen dort haben sich von europäischen Touristen bestätigen lassen, das es tatsächlich Schnee war.

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Autor: Harrald

Ich bin ein 43 Jahre alter Weltenbummler der im Grunde Zeit seines Lebens nichts anderes gemacht hat als verschiedene Länger zu besuchen und zu erleben. Sei es als Backpacker durch Mexiko oder als normaler Sandalentourist in einem Hotel. So wie es mir möglich ist verbringe ich etwa 6-8 Monate im Jahr in anderen Ländern und lerne neue Menschen kennen. Neben Deutsch und Englisch spreche und versteche ich auch mittlerweile sehr gut Spanisch und Französisch, was ich mir zu 90% während meinen Reisen angeeignet habe. Mittlerweile muss ich allerdings gestehen habe ich auf einer kleinen Insel auf den Philippinen einen festen Reiseort gefunden welchen ich seit knapp 9 Jahren einmal pro Jahr besuche und dann gerne auch 3-4 Monate bleibe.