von Yulara nach Alice Springs

Unterwegs haben wir wieder die endlose Landschaft, mit Büschen und Spinifex-Gras bestanden, genossen. Es war recht windig. Die Wolkendecke brach immer weiter auf und in Alice schien die Sonne. Es wehte aber ein frischer Wind. Haben wieder Adler und auch Wellensittich-Schwärme gesehen. Ein Rind überquerte vor uns die Strasse, obwohl es keinen Zebrastreifen gab… Unterwegs sind wir recht vielen Campern begegnet.

Etwa 100 km vor Alice Springs kamen die MacDonnell Ranges in Sicht. Außerdem sahen wir ein Schild, das vor Kamelen (Dromedaren) warnte. Das ist kein blöder Witz, tatsächlich gibt es in Australien mehr Kamele als in der Sahara und zudem die einzigen, wildlebenden Dromedare der Welt. Bevor die Eisenbahnstrecke durchs Zentrum gebaut wurde und es Autos gab, waren Dromedarkarawanen die „Road Trains“, die Waren quer durch Oz transportierten. Nach dem Bau der Bahn – genannt „The Ghan“ nach den Kameltreibern, die aus Afghanistan stammten – brauchte man die Kamele nicht mehr und ließ sie kurzerhand frei. Im übrigen sind Kamele die einzigen tierischen „Eindringlinge“, die der heimischen Flora und Fauna nicht schaden.

Aus Süden nach Alice Springs kommend, fährt man durch den Heavitree Gap, einen Durchlass zwischen den Eastern und Western MacDonnell Ranges. Sieht gut aus. Alice selber wirkt trotz nur 15.000 Einwohnern schon vergleichsweise großstädtisch, aber nett. Hat eine schöne Fußgängerzone namens Todd Mall.

Der Campingplatz „Stuart Caravan Park“ gefiel uns nicht so besonders: kleine Stellplätze, überall Verbotsschilder, zu kleine Waschräume. Aber sauber war er.

Wir haben ein „Road trains – 50 m long“ Schild fotografiert, sonst glaubt uns das zu Hause keiner. Vor Alice wurde die Landschaft sehr hügelig, und im Ort selber gibt es erstaunlich viel Grün. Torsten hat die „Melonen“ näher beäugt, was ist das wohl? Sie sind gelb und rund oder oval und grün, wiegen ca. 2 kg und waren selbst durch Traktieren mit Fußtritten nicht zu knacken.

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Autor: Harrald

Ich bin ein 43 Jahre alter Weltenbummler der im Grunde Zeit seines Lebens nichts anderes gemacht hat als verschiedene Länger zu besuchen und zu erleben. Sei es als Backpacker durch Mexiko oder als normaler Sandalentourist in einem Hotel. So wie es mir möglich ist verbringe ich etwa 6-8 Monate im Jahr in anderen Ländern und lerne neue Menschen kennen. Neben Deutsch und Englisch spreche und versteche ich auch mittlerweile sehr gut Spanisch und Französisch, was ich mir zu 90% während meinen Reisen angeeignet habe. Mittlerweile muss ich allerdings gestehen habe ich auf einer kleinen Insel auf den Philippinen einen festen Reiseort gefunden welchen ich seit knapp 9 Jahren einmal pro Jahr besuche und dann gerne auch 3-4 Monate bleibe.