Wandmalereien am Ubirr Rock

Heute morgen ging’s auf zur letzten Fahrt mit unserem Campervan.

Bei Ubirr Rock sind wir noch mal abgebogen, um uns Aboriginal-Felszeichnungen anzusehen. Es gibt dort einen netten, kleinen Wanderweg. Dann ging’s weiter Richtung Ausgang Kakadu National Park und ohne Begeisterung den Arnhem Highway entlang Richtung Zivilisation.

Die Landschaft war die bekannte: recht dichte Vegetation, von abgebrannten Flächen unterbrochen und beeindruckende Termitenhügel. Wir haben auch den South Alligator River (es gibt keine Alligatoren in Oz, damals wurden die Crocs pauschal so genannt) überquert, einen breiten und vor allem wasserführenden Fluss – selbst hier in den Tropen (wie gesagt: trockene Tropen) in der Dry Season keine Selbstverständlichkeit. Auch der Adelaide River ist recht breit. Dort kann man Bootsfahrten zu den ‚springenden Crocs‘ machen, d.h. an Stangen werden Köder vom Boot aus über’s Wasser gehalten, die Crocs springen aus dem Wasser heraus und schnappen sich das Fleisch. Wir haben die Boote gesehen, hatte aber keine Lust so eine Tour mitzumachen.

In den Adelaide River Wetlands gab es massenweise Vögel und auch einige Wasserbüffel. Natürlich fotografiert!

Hier in Darwin hat uns nun die Zivilisation und ein Hotelzimmer wieder – aber sooo toll finden wir das gar nicht, das Nomadenleben mit unserem kleinen Camper hat uns super gefallen!

Wir haben erst im Hotel eingecheckt, unser Gepäck aufs Zimmer gehievt und anschließend den Wagen bei Britz zurückgegeben. Wir haben ein Lob als „gute Kunden“ eingeheimst, weil es keine Probleme mit unserem Wagen gab. Wochenbilanz bei Budget: 10 Wagen mit Känguru-Unfällen, ein Mann hatte beide Schlüssel verloren und ein tragischer Unfall mit Überschlag zwischen Pine Creek und Jabiru, bei dem beide Opfer mit Kopf- bzw. Rückenverletzungen noch in Lebensgefahr schweben.

In Darwin’s Fußgängerzone haben wir ein nettes, rustikales Restaurant gefunden, das „Hog’s Breath Café“, und dort lecker gegessen. Sehr nett eingerichtet, mit Souvenir-Shop wie die Hard Rock Cafés. Leider machen sie schon um 23.00 Uhr dicht.

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Autor: Harrald

Ich bin ein 43 Jahre alter Weltenbummler der im Grunde Zeit seines Lebens nichts anderes gemacht hat als verschiedene Länger zu besuchen und zu erleben. Sei es als Backpacker durch Mexiko oder als normaler Sandalentourist in einem Hotel. So wie es mir möglich ist verbringe ich etwa 6-8 Monate im Jahr in anderen Ländern und lerne neue Menschen kennen. Neben Deutsch und Englisch spreche und versteche ich auch mittlerweile sehr gut Spanisch und Französisch, was ich mir zu 90% während meinen Reisen angeeignet habe. Mittlerweile muss ich allerdings gestehen habe ich auf einer kleinen Insel auf den Philippinen einen festen Reiseort gefunden welchen ich seit knapp 9 Jahren einmal pro Jahr besuche und dann gerne auch 3-4 Monate bleibe.